Nationalpark Harz entdecken: Urlaub mit Oma und Opa – Ausflug zum Natur-Erlebniszentrum HohneHof
Familienurlaub? Geht auch wunderbar mit Oma und Opa. Während die Kinder über Wurzeln klettern, Käferspuren suchen und jedes Loch in der Rinde genauer untersuchen, steuern Oma und Opa ihr Wissen über Wald und Natur bei. Und am Ende lernen ziemlich sicher alle noch etwas dazu.
Das Schöne dabei: Niemand muss überall mithalten. Rund um Schierke und Drei Annen Hohne lässt sich der Nationalpark Harz (öffnet in neuem Tab)wunderbar in dem Tempo entdecken, das gerade zur Familie passt.
Kurzurlaub im Harz: Warum sich die Nebensaison lohnt
Gerade mit Oma und Opa lohnt sich ein Kurzurlaub im Harz abseits der klassischen Ferienzeiten. Im Juni sind die Tage lang und die Natur steht in sattem Grün, ab September beginnt langsam die ruhigere Spätsommer- und Herbstzeit. Wer nicht auf die Schulferien angewiesen ist, kann solche Zeiträume gezielt für einen gemeinsamen Harzurlaub nutzen. Das Schierke HARZRESORT ist dafür ein toller Ausgangspunkt: Die Ferienhäuser bieten Platz für gemeinsame Zeit, dazu ein Kamin, eigene Sauna und die vielen Naturerlebnisse, die praktisch vor der Haustür beginnen. Auch die Brockenbahn (öffnet in neuem Tab) fährt ganz in der Nähe vorbei.
Und das Beste: Ein Tag im Nationalpark Harz (öffnet in neuem Tab)braucht weder Gipfelsturm noch eine 20-Kilometer-Wanderung. Unser Ziel heute heißt Drei Annen Hohne.
Nationalpark Harz: Ein Wald, der sich verändern darf
Wer heute durch den Nationalpark rund um Schierke läuft, sieht einen Wald, der anders aussieht als noch vor einigen Jahren. Zwischen alten und abgestorbenen Fichten wächst vielerorts bereits neues Grün. Und mittendrin begegnet uns einem der berühmtesten (oder berüchtigtsten) Bewohner des Harzes: dem Borkenkäfer (öffnet in neuem Tab). Für Kinder ist er ein ziemlich guter Naturdetektiv-Fall.
Wie groß ist so ein Borkenkäfer eigentlich? Wo lebt er? Warum findet man winzige Löcher in der Rinde? Und weshalb bleiben abgestorbene Bäume im Nationalpark teilweise einfach stehen? Damit sind wir mitten im Grundgedanken des Nationalparks: „Natur Natur sein lassen.“ Hier sollen natürliche Prozesse möglichst ohne menschliches Eingreifen ablaufen. Das bedeutet auch, dass Werden und Vergehen zum Wald dazugehören.
★ Nationalpark Harz auf einen Blick:
Fläche: rund 25.000 Hektar
Lage: Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
Höchster Punkt: Brocken mit 1.141 Metern
Waldanteil: rund 97 Prozent
Naturvielfalt: mehr als 10.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten
Lebensräume: Wälder, Moore, Bergwiesen, Felsen und Bäche
Motto: „Natur Natur sein lassen.“
Typisch Nationalpark: Totholz bleibt vielerorts liegen, so entsteht Raum für neues Leben und einen vielfältigeren Wald.
➤ ➤ ➤ Mehr Infos zum Nationalpark Harz findet ihr hier! (öffnet in neuem Tab)

Ab Drei Annen Hohne geht’s zum „Löwenzahn-Entdeckerpfad“ im Harz: Waldwissen zum Anfassen
Von Drei Annen Hohne (öffnet in neuem Tab) aus geht es auf den „Löwenzahn-Entdeckerpfad“. Der Natur-Erlebnispfad liegt in unmittelbarer Nähe zum „HohneHof“ und ist ausdrücklich darauf ausgelegt, Natur spielerisch zu entdecken. An fantasievollen Mitmachstationen können kleine und große Naturforscher gemeinsam ausprobieren, beobachten und rätseln. Der Pfad lässt sich auf eigene Faust oder gemeinsam mit Rangern erkunden.
Hier darf der Wald ausdrücklich mehr sein als Kulisse!
Welche Spur gehört zu welchem Tier? Was hört man eigentlich, wenn alle einmal für einen Moment still sind? Welche Lebewesen brauchen totes Holz? Und wer entdeckt als Erstes etwas, das krabbelt, raschelt oder flattert?

Das Tempo bestimmen dabei die Entdecker selbst. Schließlich geht es nicht darum, möglichst schnell am Ziel zu sein. Manchmal ist der interessanteste Ort des Tages eben ein alter Baumstamm am Wegesrand.
➤ ➤ ➤ Mehr über den „Löwenzahn-Entdeckerpfad“ im Harz erfahren (öffnet in neuem Tab)
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Kleiner Tipp: Lust mit dem Rangern den Nationalpark Harz zu erforschen? Wer noch genauer wissen möchte, was im Wald passiert, kann sich den Profis anschließen. Der Nationalpark Harz bietet regelmäßig geführte Naturerlebnisse mit Rangerinnen und Rangern an. Im Ferienprogramm wurden am „HohneHof“ unter anderem „Ranger-Sprechstunden“ sowie geführte Touren über den „Löwenzahn-Entdeckerpfad“ angeboten. Das aktuelle Veranstaltungsprogramm sollte vor dem Urlaub geprüft werden.
Hier könnt ihr nachfragen:
Telefon: 039455 8640
E-Mail: hohnehof@npharz.de^
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Natur-Erlebniszentrum „HohneHof“: Forschen, spielen, Pause machen
Am „Natur-Erlebniszentrum HohneHof“ angekommen, darf erst einmal durchgeatmet werden. Vom Bahnhof (öffnet in neuem Tab) beziehungsweise Parkplatz Drei Annen Hohne ist der „HohneHof“ etwa einen Kilometer entfernt. Das Besucherzentrum ist täglich geöffnet, der Eintritt ist frei und im Café gibt es eine kleine Auswahl an Speisen und Getränken.
Während Oma und Opa vielleicht eine kleine Pause einlegen, ist für die Kinder noch lange nicht Schluss: Auf dem Gelände gibt es einen „Abenteuer-Spielplatz“ und eine „Forscher-Ecke“, in der sich die Natur noch einmal genauer unter die Lupe nehmen lässt.
➤ Auch die Ranger informieren vor Ort über aktuelle Mitmachangebote, Veranstaltungen und Touren.
Genau das macht einen Ausflug mit mehreren Generationen so angenehm: Jeder darf mitmachen, aber niemand muss überall mithalten. Die Kids können noch eine Runde forschen oder toben, während Oma und Opa schon einmal den besten Platz für die nächste Pause sichern
➤ (öffnet in neuem Tab) ➤ (öffnet in neuem Tab) ➤ Wollt ihr mehr über den „HohneHof“ erfahren? (öffnet in neuem Tab)

Ein entspannter Tag im Nationalpark Harz: Brockenbahn, Natur und Abenteuerspielplatz
Vormittags: Erst einmal gemeinsam im Restaurant „Luis“ frühstücken und ganz in Ruhe im Schierke HARZRESORT in den Tag starten. Anschließend geht es nach Drei Annen Hohne. Schon der Bahnhof ist für viele Kinder ein Erlebnis, besonders dann, wenn eine Dampflok der Harzer Schmalspurbahnen (öffnet in neuem Tab) vorbeischnauft. Danach startet die Entdeckungstour auf dem „Löwenzahn-Entdeckerpfad (öffnet in neuem Tab)“.
Mittags: Am „Natur-Erlebniszentrum HohneHof“ (öffnet in neuem Tab)angekommen, gibt es eine Pause und eine kleine Stärkung. Vielleicht ist gerade auch ein Ranger vor Ort, der die eine oder andere Frage zum Wald beantworten kann.
Nachmittags: Jetzt dürfen die Kinder noch einmal auf dem „Abenteuer-Spielplatz“ loslegen oder in der „Forscherecke“ weiterentdecken.
Abends: Zurück im Schierke HARZRESORT wartet der gemütliche Teil des Tages. Gemeinsam essen im Restaurant „Luis“, anschließend ab ins Ferienhaus. Die Kinder erzählen von Borkenkäfern und Tierspuren, während Oma und Opa entscheiden dürfen: Sauna, Kamin oder Spieleabend?
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Fotos & Copyright: Tobias Brabanski// NORDSTADTLICHT, Nationalpark Harz
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